Habe ich das Recht, so zu sein, wie ich bin?

Jedes Kind hat ein Recht auf Spielen

Der Kinderrechtetag im Wiener Don Bosco Haus war ein voller Erfolg.

Vor 30 Jahren wurde die UN-Kinderrechte-Konvention bei der UN-Generalversammlung verabschiedet. Österreich trat schon wenige Monate danach der Konvention bei und hob einige Artikel 2011 sogar in den Verfassungsrang.

Zu diesem Jubiläum bot das Don Bosco Haus Wien gemeinsam mit der Österreichischen Janusz Korczak Gesellschaft am 4. Oktober 2019 verschiedene Workshops für Volksschulklassen im Don Bosco Haus an. Das Team Jugendbildung und ehrenamtliche Mitglieder der Österreichischen Janusz Korczak Gesellschaft erarbeiteten gemeinsam verschiedene Stationen. Die Kinder erfuhren aus „Blumkas Tagebuch“ mehr über das Leben des Arztes Janusz Korczak. Im Talente-Markt tauschten sie ihre eigenen Talente mit anderen und starteten gut ausgestattet in den Stationenbetrieb.

Bei den Stationen zu den Themen Don Bosco, Janusz Korczak und Kinderrechte wurden Skulpturen gebaut, ein Don Bosco Comic entdeckt, ein Kinderrechte-Memory gespielt und Texte von Don Bosco und Janusz Korczak auf einer Pinnwand zu gestaltet. So entstand ein großer, perfekter Spielplatz.

Janusz Korczak: Der „Vater der Kinderrechte“
Janusz Korczak (1878–1942) entwickelte eine Pädagogik, die Kinder zu ihrer Individualität ermutigt und demokratische Grundhaltungen praktiziert. Der Kinderarzt aus Warschau verlangte schon vor 100 Jahren Rechte für Kinder und hat mehr als 30 Jahre lang erfolgreich in seinem Haus Liebe und Geborgenheit vermittelt.

Bis 4. November 2019 ist die Ausstellung um das Leben des Janusz Korczak im Eingangsfoyer des Don Bosco Hauses zu sehen.

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