Don Bosco Fest 2020

Don Bosco gebrauchte die Sprache der Liebe
Bischofsvikar Dariusz Schutzki feierte den Hauspatron und Ordensgründer Johannes Bosco. Mit den Grüßen von Kardinal Christoph Schönborn eröffnete er seine Predigt. Er gab uns zentrale Sätze aus dem Evangelium und der Lesung mit: „Werdet nicht unbequem das Kind in die Mitte zu stellen“, so wie es im Matthäus Evangelium heißt und „Fürchtet euch nicht“ – „denn was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut“ (vgl. Phil 4,4-9).

In seinen kurzweiligen und dynamischen Ausführungen fragte er auch Don Bosco Schwester Beatrix Baier FMA, was denn das Wort „fromm“ bedeutet? Sr. Beatrix antwortete auch gleich mit den Worten der Ordensgründerin der Don Bosco Schwestern Maria Mazzarello: „Wahre Frömmigkeit besteht darin, die eigene Pflicht am rechten Ort, zur rechten Zeit und allein aus Liebe zu Gott zu tun.“ Eine gelungene Überleitung zum Schlussappell hätte Dariusz Schutzki nicht bekommen können, denn er verwies eindringlich darauf, dass Don Bosco die Sprache der Liebe sprach.

Ja, Freude verbindet
Ein besonderes Highlight dieses Gottesdienstes war das Versprechen zum Salesianischen Mitarbeiter von Julia Kerschhofer und Johann Palkowitsch. In der Welt lebend und arbeitend verwirklichten sie die Idee Don Boscos als „Salesianer in der Welt“ zum Wohl junger Menschen.

Die Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos (kurz SMDB) sind die dritte von Don Bosco gegründete Gruppe. In Ehe und Familie, am Arbeitsplatz, in Vereinen und Verbänden, in Pfarreien und erzieherischen Einrichtungen sind die Salesianischen Mitarbeiter für junge Menschen Jünger und Jüngerinnen des Reiches Gottes in der Welt. Mehr als 35.000 Frauen und Männer – auch Diözesanpriester – aller Altersgruppen leben dieses Charisma und tragen so weltweit dazu bei, dass das Leben junger Menschen gelingt.

(Maria-Theres Welich)

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