Don Bosco Haus Wien - Jugendbildungsstätte

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Weltreligionen – Exkursionsreihe zu Orten religiöser Begegnung

admin am 18. December 2009

Gesprächsinsel und Krippenausstellung Peterskirche

 Mitten im adventlichen Treiben der Innenstadt befindet sich im Schottenkloster auf der Freyung 6a ein Ort der Stille. Die GESPRÄCHSINSEL war das Ziel unserer Exkursion am 11.12.2009, 16.00 Uhr. Mit 9 Personen war unsere Gruppe von den räumlichen Gegebenheiten her gerade richtig groß. Wir wurden von zwei Ordensfrauen der Steyler-Missionsschwester und Pastoralassistentin
Sr. Hemma Jaschke und der Salvatorianerin Sr. Amata Rindler einer Exerzitien- und Fastenbegleiterin sehr herzlich willkommen geheißen. 
Die in einem warmen Gelbton gehaltenen Räume vermitteln eine angenehme warme Atmosphäre.  Gerade in unserer Zeit leiden immer mehr Menschen unter dem Mangel ein Gespräch führen zu können und einen Ansprechpartner zu finden, der auch zuhören kann. Diesem Anliegen versucht die Katholische Kirche mit der GESPRÄCHSINSEL zu entsprechen.
Der Redemptoristenpater Lorenz Voith, der bereits vor acht Jahren in Innsbruck die „Gesprächsoase“ gründete, baute die GESPRÄCHSINSEL hier in Wien auf. Diese Einrichtung wird von der Superiorenkonferenz der Männerorden, den Frauenorden und Säkularinstituten bzw. der Erzdiözese Wien getragen. Seit 01.09.2008 arbeiten hier 20 haupt- und 30 ehrenamtliche MitarbeiterInnen sowie auch Laien. Viele verfügen über eine psychotherapeutische Ausbildung. Die Gesprächsinsel ist von Mo – Fr von 11.00 – 17.00 Uhr bzw. nach telefonischer Anmeldung auch von 17.00 – 19.00 Uhr geöffnet.
Pro Tag kommen zwischen 1 und 7 Personen. Die Einrichtung wird mehr von Frauen angenommen das Durchschnittsalter liegt zwischen 40 und 65 Jahren.
Fallweise kommen auch Jugendliche. Die Beratungen sind anonym und kostenlos.
Bei den Gesprächen geht es sehr oft um religiöse Themen – auch schmerzliche Erfahrungen mit Kirche werden thematisiert. Caritative Anliegen sind eher selten, werden aber an die zuständigen Stellen weitergeleitet, wie auch im Falle einer notwendigen länger dauernden psychotherapeutischen Behandlung.
Trotz vielfacher Inserate im Sonntag und größeren Tageszeitungen (Kronenzeitung und Heute) wäre eine größere Bekanntheit noch wünschenswert.
Diesem Anliegen wollen wir gerne nachkommen.
Vielen Dank an Sr. Hemma und Sr. Amata, dass sie sich für uns Zeit genommen haben.

Daran anschließend machten wir uns durch die weihnachtlich erleuchtete City auf den Weg zur Peterskirche, wo zum 52. Mal (bis 16.12.09, täglich von 9.00 – 18.30 Uhr) in der Krypta die traditionelle Krippenausstellung stattfindet. Hier trafen wir uns noch mit 13 weiteren Personen – darunter 6  Kinder bzw. Jugendliche, so dass wir insgesamt 22 Teilnehmer waren.
Wie uns Herr Grünauer erzählte, steht heuer das Land Tirol, infolge des Gedenkjahres  an den Tiroler Freiheitskampf von 1809 im Mittelpunkt der Ausstellung. Die wunderschönen alten Krippen sind überwiegend Leihgaben. Es können aber auch Exponate, die in Krippenschnitzkursen entstanden sind bewundert werden. Im März und November gibt es immer Krippenschnitzkurse auch für Kinder. Für das Bemalen von Zinnfiguren gibt es ebenfalls Kurse.
Auf einem alten Tiroler Weihnachtsbaum waren Bildchen von Heiligen angebracht. Wir haben uns sehr gefreut auch den Hl. Don Bosco zu entdecken.
Neben sehr alten gab es auch ganz modern gestaltete Krippen.
An zwei Verkaufsständen konnten noch kleine Erinnerungsstücke bzw. Bücher mit der Weihnachtsgeschichte erworben werden.
Es war für uns eine sehr bereichernde Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

Gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr wünschen

Helene Hornich und Helene Spitalsky

 

 

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