Don Bosco Haus Wien - Jugendbildungsstätte

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Das Seder-Mahl

am 22. March 2010

Das Mahl unserer Vorfahren

Am Mittwoch, den 10. März 2010 fand im Don Bosco Haus ein eher ungewöhnliches Fest statt: Das Seder-Mahl!
In Erinnerung an das Pesachfest, welches Jesus mit seinen Jüngern am Tag seiner Verhaftung feierte, ließen wir dieses familiäre Fest in einem christlichen Kontext erstrahlen.
Zu Beginn dieses Festes wurden verschiedene Rollen verteilt; jene Rollen, die im Bild einer Familie nicht unüblich sind (Hausvater, Mutter, der Jüngste, uvm.).
P. Siegi Kettner SDB leitete uns als Hausvater mit Erklärungen und genauen Verhaltensweisen (wie z.B. mit aufgestützten Kopf trinken) durch diesen Abend.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Mathias Wiese (er kochte uns ein wunderbares Lamm), an P. Siegi, Lisi und Angela (Vorbereitung) und an alle Teilnehmer/-innen fürs lebendige Mitfeiern!

Und damit auch ihr einen Eindruck bekommt, hier einpaar Statements von den Teilnehmer/-innen:

Eldrid: „Es war interessant so manche Wurzel christlicher Rituale im jüdischen Feiern zu entdecken. Danke für die Einblicke und das gemeinsame Feiern.“

Irmi: „So viel verbindendes (z.B. die Gebete), aber doch so anders (z.B.: die Regeln) Ich find es aber total schön, so an unsere christliche „Herkunft“ zu denken.“

Hansi: „Ich habe das Seder-Mahl sehr interessant gefunden, da ich sehr viele Ähnlichkeiten mit der Eucharistie-Feier entdeckt habe und ich die "Glaubensverwandtschaft" zwischen Juden und Christen feststellen konnte."

Judith: „Mir gefiel besonders die Darstellung der Familie, die Verteilung der Rollen, der Bezug zur hl. Kommunion; kurz: das Symbolhafte Später die lockere Atmosphäre bei sehr gutem Essen – und dann der Ausklang mit Gesang und Gitarrenbegleitung.“

Margot SMDB: „Ein interessanter und gleichzeitig auch sehr vergnüglicher Abend. Besonders toll: Die Stimmung des gemeinsamen "Mahl halten" und interessant die Parallelen wie auch Unterschiede zwischen jüdischer und christlicher Tradition!“

David SMDB: „Das Sedermahl war eine interessante Erweiterung meines Horizonts. Es ist immer wieder interessant eine andere Kultur kennen zu lernen.“

Robin: „Ein gelungenes Fest, das unsere starke Verbundenheit mit unseren "älteren Brüdern im Glauben", also den Juden, bewusst machte. Auch als Vegetarier ist man nicht zu kurz gekommen.“

Christoph: „Obwohl ich mir zuerst nichts unter dem "Seder-Mahl" vorstellen konnte, wurde dieser Ritus, welcher ursprünglich im Judentum zu finden ist, sehr gut aufbereitet. Erst durch das Mitlesen und Mitbeten konnte ich die Verbindungen zwischen Juden und Christen sehr deutlich erkennen. Die Veranstaltung wurde sehr gut vorbereitet und ich kann sie jedem empfehlen.“

Julia: „Mir hat der Abend sehr gut gefallen! Besonders schön fand ich die Zeremonie vor dem Essen, das Weintrinken, Eier und Salat essen mit Salzwasser und diesen geilen Apfel-Dingsda (zur Erklärung: Charoseth = Äpfel, Feigen, Datteln, Rosinen und Mandeln). :)

Maria-Theres Böhm

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